Energie sinnvoll nutzen

Kühlen ist physikalisch gesehen nichts anderes als das Entziehen von Wärmeenergie aus einem System. Diese Energie ist viel zu wertvoll, um sie ungenutzt ins Freie zu blasen. Die Investition in eine Wärmerückgewinnungsanlage amortisiert sich in kürzester Zeit, meist schon nach ein bis zwei Jahren. Die als “Abfallprodukt” bei der Kühlung anfallende Wärme wird dabei dem Heiz- bzw. Warmwasserkreislauf des Gebäudes zugeführt. Gerade, wenn ein Kühlsystem ganzjährig im Einsatz ist, wie beispielsweise in der Serverkühlung oder im Lebensmittelbereich, können diese Anlagen an kalten Tagen einen erheblichen Teil der benötigten Heizenergie liefern.

Im abgebildeten Beispiel wurde ursprünglich eine Heizungsanlage durch Wärmerückgewinnung aus einem Kühlsystem unterstützt. Aufgrund der Sanierung der in die Jahre gekommenen Heizungsanlage war ein Weiterbetrieb der Wärmerückgewinnungsanlage aus technischen Gründen aber nicht mehr möglich. Um die Wärmeenergie aus der Kühlung trotzdem weiter nutzbar zu machen, wurde ein Rückkühler montiert, mit dessen Abwärme sich beispielsweise ein Swimmingpool oder ein Wintergarten beheizen lassen.